
Alarmierung durch Landeswarnzentrale um 01.18 Uhr: "VU mit einer eingeklemmten Person in Pürbach Richtung Schrems (T2)"
Sirene und Blaulicht-SMS riefen uns zu unserem ersten Einsatz im Jahr 2009.
Mit 10 Mann und 2 Fahrzeugen begaben wir uns zum Einsatzort ca. 100 m von unserer Ortschaft entfernt.
Am Einsatzort angekommen sahen wir, dass die Kameraden des Roten Kreuzes den Lenker bereits aus seinem Fahrzeug befreit hatten und mit den Reanimationsmaßnahmen begonnen hatten. Unsere Aufgabe war es daher mit Handscheinwerfern und Fahrzeugscheinwerfer die Unfallstelle zu beleuchten um die Wiederbelebungsmaßnahmen zu erleichtern. Gleichzeitig sicherten wir die Unfallstelle ab.
Kurz darauf trafen auch die Kameraden der FF Schrems und Kirchberg am Walde ein, die gleichzeitig mitalarmiert worden sind.
Leider stellte sich nach ca. 30 Minuten heraus, dass alle Wiederbelebungsversuche umsonst waren, die Verletzungen waren einfach zu schwer. Besondere Betroffenheit machte sich breit, als sich auch noch herausstellte, dass es sich bei dem Verunfallten um einen Kameraden der FF Schrems handelt.
Eine Suchaktion löste dann auch noch eine Zeugenaussage aus, wonach bei Auffinden des Fahrzeuges die Beifahrertür offen stand und eine Spur vom Fahrzeug wegführte. Trotz dieser Suche und Einsatz eines Suchhundes der Polizei sowie eines Hubschraubers mit Wärmebildkamera konnte keine weitere Person gefunden werden.
Der Einsatz war um ca. 03.00 beendet. Im Einsatz waren wir mit 10 Mann und 2 Fahrzeugen, die FF Schrems mit 8 Mann und 3 Fahrzeugen, die FF Kirchberg mit 7 Mann und 3 Fahrzeugen, das Rote Kreuz mit 2 Fahrzeugen sowie die Polizei mit 2 Fahrzeug, 4 Mann und Suchhund sowie der Hubschrauber.
Von diesem traurigen Einsatz gibt es keine Fotos.